Die Aktionäre unserer Gesellschaft werden hiermit zu der

am Dienstag, den 16. Mai 2017, 11.00 Uhr

in Augsburg, Brauhaus Riegele, Frölichstr. 26 stattfindenden

ordentlichen Hauptversammlung eingeladen.

 

Tagesordnung


1. Vorlage des festgestellten Jahresabschlusses zum 31. Dezember 2016 mit Lagebericht und Bericht des Aufsichtsrates für das Geschäftsjahr 2016.

2. Beschlussfassung über die Verwendung des Bilanzgewinns.


Vorstand und Aufsichtsrat schlagen vor, den Bilanzgewinn von 799.552,57 € wie folgt zu verwenden:

a) Ausschüttung einer Dividende von 0,70 € je Stückaktie 296.100,00
b) Vortrag auf neue Rechnung 503.452,57

3. Beschlussfassung über die Entlastung des Vorstands für das Geschäftsjahr 2016

Vorstand und Aufsichtsrat schlagen vor, die Entlastung zu erteilen.

4. Beschlussfassung über die Entlastung des Aufsichtsrates für das Geschäftsjahr 2016

Vorstand und Aufsichtsrat schlagen vor, die Entlastung zu erteilen.

5. Beschlussfassung über die Einfügung eines § 6b der Satzung (Genehmigtes Kapital)


Vorstand und Aufsichtsrat schlagen vor: Es wird folgender § 6b neu eingefügt:

"§ 6b Genehmigtes Kapital 2017/22

Der Vorstand ist ermächtigt, mit Zustimmung des Aufsichtsrats in der Zeit bis zum 16. Mai 2022 das Grundkapital einmalig oder in Teilbeträgen um insgesamt bis zu 338.000,- Euro durch Ausgabe neuer, auf den Inhaber lautender Stückaktien gegen Bareinlagen zu erhöhen (genehmigtes Kapital 2017/22). Der Vorstand ist ermächtigt, mit Zustimmung des Aufsichtsrats den weiteren Inhalt der Aktienrechte und die Bedingungen der Aktienausgabe festzulegen.

Dabei ist den Aktionären ein Bezugsrecht einzuräumen. Dies kann auch in der Weise geschehen, dass den Aktionären ein mittelbares Bezugsrecht gemäß § 186 Abs. 5 AktG eingeräumt wird. Ausgegeben werden dürfen jeweils nur Stammaktien.

Der Vorstand ist jedoch ermächtigt mit Zustimmung des Aufsichtsrats über den Ausschluss des Bezugsrechts zu entscheiden. Ein Ausschluss des Bezugsrechts aufgrund dieser Ermächtigung ist insbesondere dann zulässig, wenn die Kapitalerhöhung zehn vom Hundert des Grundkapitals nicht übersteigt und der Ausgabebetrag den Börsenpreis nicht wesentlich unterschreitet."



6. Weitere Satzungsänderung

Vorstand und Aufsichtsrat schlagen folgende weitere Satzungsänderungen vor:

(a) In § 3 der Satzung wird zur Anpassung an seine jetzige Bezeichnung das Wort "elektronischen" vor "Bundesanzeiger" gestrichen.

(b) § 5 der Satzung wird wie folgt neu gefasst:
㤠5 Verbriefung
Der Anspruch des Aktionärs auf Verbriefung seines Anteils ist ausgeschlossen.“

(c) § 9 Ziffer 5, 6 und 8 der Satzung werden zur Anpassung der Formvorschriften für die Tätigkeit Aufsichtsrats wie folgt neu gefasst:
„5. Der Aufsichtsrat ist beschlussfähig, wenn die Mitglieder eingeladen sind und sämtliche drei Mitglieder an der Beschlussfassung teilnehmen. Abwesende Aufsichtsratsmitglieder können nach Maßgabe der gesetzlichen Vorschriften an der Beschlussfassung teilnehmen. An den Sitzungen des Aufsichtsrates können dem Aufsichtsrat nicht angehörige Personen anstelle von Aufsichtsratsmitgliedern nur teilnehmen, wenn diese sie hierzu in Textform ermächtigt haben. Diese Vorschrift gilt nicht für den Vorsitzenden des Aufsichtsrates und seinen Stellvertreter.
6. Die Sitzungen des Aufsichtsrates werden durch den Vorsitzenden mit einer Frist von 14 Tagen einberufen. Bei der Berechnung der Frist werden der Tag der Absendung der Einladung und der Tag der Sitzung nicht mitgerechnet. Der Vorsitzende bestimmt die Form der Einberufung. In dringenden Fällen kann der Vorsitzende die Frist abkürzen.
8. Den Vorsitz führt der Vorsitzende des Aufsichtsrates oder sein Stellvertreter. Die Art der Abstimmung bestimmt der Vorsitzende der betreffenden Sitzung. Der Aufsichtsrat kann auch ohne Einberufung einer Sitzung schriftlich, fernmündlich, elektronisch oder einer anderen vergleichbaren Form abstimmen, wenn der Vorsitzende oder sein Stellvertreter eine solche Beschlussfassung anordnet und kein Mitglied des Aufsichtsrates diesem Verfahren widerspricht.

(d) § 10 Ziffer 3 der Satzung wird zur Anpassung an § 123 AktG wie folgt neu gefasst:
„3. Die Teilnahme an der Hauptversammlung und die Ausübung des Stimmrechts sind davon abhängig, dass sich die Aktionäre vor der Versammlung angemeldet haben (§ 123 Abs. 2 AktG). Es gilt die gesetzliche Anmeldefrist. Als Berechtigungsnachweis reicht ein in Textform (Telefax oder Brief) in deutscher oder englischer Sprache erstellter Nachweis des Anteilsbesitzes durch ein Depotführendes Kreditinstitut aus. Der Nachweis des Anteilsbesitzes muss sich auf den Beginn des einundzwanzigsten Tages vor der Versammlung beziehen und der Gesellschaft unter der in der jeweiligen Einberufung hierfür mitgeteilten Adresse bis spätestens am siebten Tage vor der Versammlung zugehen. Die Gesellschaft ist berechtigt, bei Zweifeln an der Richtigkeit oder Echtheit des Berechtigungsnachweises einen geeigneten weiteren Nachweis zu verlangen.“


7. Beschlussfassung über die Wahl des Abschlussprüfers für das Geschäftsjahr 2017

Der Aufsichtsrat schlägt vor, die Rath, Anders, Dr. Wanner & Partner Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, München zum Abschlussprüfer für das Geschäftsjahr 2017 zu wählen.


Gemäß §§ 203 Absatz 2 Satz 2 und 186 Absatz 4 Satz 2 AktG erstattet der Vorstand zu Punkt 5 der Tagesordnung der Hauptversammlung folgenden Bericht:
In Fällen der Barkapitalerhöhung unter Ausnutzung des genehmigten Kapitals soll der Vorstand gemäß §§ 203 Absatz 1 und 2 und 186 Absatz 3 Satz 4 Aktiengesetz insbesondere ermächtigt werden, mit Zustimmung des Aufsichtsrats hinsichtlich eines Erhöhungsbetrages, der 10 % des vorhandenen Grundkapitals nicht übersteigt, das Bezugsrecht der Aktionäre auszuschließen, wenn die neuen Aktien zu einem Ausgabebetrag ausgegeben werden, der den Börsenkurs nicht wesentlich unterschreitet. Diese Ermächtigung versetzt die Gesellschaft in die Lage, Marktchancen in ihren verschiedenen Geschäftsfeldern schnell und flexibel zu nutzen und einen dafür bestehenden Kapitalbedarf gegebenenfalls auch sehr kurzfristig zu decken. Der Ausschluss des Bezugsrechts ermöglicht dabei der Verwaltung nicht nur ein zeitnäheres Agieren, sondern auch eine Platzierung der Aktien zu einem börsenkursnahen Preis. Dies führt im Vergleich zu Bezugsrechtsemissionen zu höheren Emissionserlösen. Zusätzlich kann mit einer derartigen Platzierung die Gewinnung neuer Aktionärsgruppen verbunden werden. Der Vorstand soll weiterhin ermächtigt werden in anderen Fällen, die dies von Gesetzes wegen zulassen, mit Zustimmung des Aufsichtsrats das Bezugsrecht auszuschließen.



Teilnahme an der Hauptversammlung

Zur Teilnahme an der Hauptversammlung und zur Ausübung des Stimmrechts sind gem. § 10 Abs. 3 der Satzung diejenigen Aktionäre berechtigt, die sich spätestens am 9. Mai 2017 anmelden und ihre Berechtigung nachweisen. Als Berechtigungsnachweis reicht ein in Textform (Telefax oder Brief) in deutscher oder englischer Sprache erstellter
Nachweis des Anteilsbesitzes durch ein depotführendes Kreditinstitut aus. Der Nachweis des Anteilsbesitzes muss sich
auf den Beginn des 25. April 2017 beziehen.



Anforderungen von Eintritts- und Stimmkarten sowie Anträge von Aktionären zur Hauptversammlung sind unter folgender Anschrift an die Gesellschaft zu richten:

DLB-Anlageservice AG Telefax: 08862/93061
Postfach 1144 Email: info@dlb-ag.de
86989 Steingaden  

Zugänglich zu machende Anträge von Aktionären werden im Internet unter der Adresse www.dlb-ag.de und, soweit es sich um Ergänzungsanträge zur Tagesordnung handelt, auch im elektronischen Bundesanzeiger veröffentlicht werden. In der Hauptversammlung kann das Stimmrecht auch durch einen Bevollmächtigten, ein Kreditinstitut oder eine Vereinigung von Aktionären ausgeübt werden.



Augsburg, im April 2017

Der Vorstand