Corporate News vom 15.03.2020

 

 

Ergebnis , Dividende

 

Die Dienstleistungs- und Beteiligungsgesellschaft DLB-Anlageservice AG, Augsburg hat im Geschäftsjahr 2019 einen gegenüber dem Vorjahr um 22 % höheren Jahresüberschuss von 545 TEUR erzielt. Bezogen auf die durchschnittliche Zahl ausstehender Aktien errechnet sich ein Gewinn je Aktie von 1,09 EUR.

Es ist geplant, der Hauptversammlung am 12. Mai 2020 eine Dividendenausschüttung auf Vorjahresbasis von 0,70 EUR je Aktie vorzuschlagen. Auf dem aktuellen Kursniveau bei 13,-- EUR je Aktie errechnet sich daraus eine Dividendenrendite von mehr als 5 Prozent.

Die beiden Beteiligungsgesellschaften der DLB lagen mit ihrer operativen Performance 2019 knapp oberhalb der Marktentwicklung (DAX +25,5 %) und haben damit die negative Vorjahresperformance wieder aufgeholt.

Die Focus-Industrie-Beteiligungs AG (DLB-Anteil 90 %) konnte trotz eines geringeren Grades der Gewinnrealisierung wegen der deutlich reduzierten Abschreibungen eine Steigerung des Jahresüberschuss um 58 % auf 141 T€ erzielen. Vor allem bei den Positionen Daimler und Fabasoft sowie beim P3 Fonds wurden stille Reserven realisiert. Anlageschwerpunkte der Focus sind neben dem Private Equity Fonds P3 weiterhin AT&S, Einhell, Eurokai, Fabasoft, MLP, PEH, Polytec und Süss Micro. Aus dem Bilanzgewinn von 227 T€ wird die Focus eine unveränderte Dividendenausschüttung von 20 ct je Aktie vorschlagen.

Die VAB Verlags AG, Innerschwand /Mondsee (DLB-Anteil ca. 90 %) konnte im Geschäftsjahr 2019 einen Jahresüberschuss von 465 T€ ausweisen, womit der Vorjahresverlust mehr als kompensiert wurde. Wesentliche Gewinnrealisierungen sind 2019 bei Positionen wie 3U Holding, SHS Viveon und Uniqa erfolgt. Den größten Anteil am realisierten Gewinn hatte mit 625 T€ die Position Catalis, welche im Rahmen eines Übernahmeangebots vollständig verkauft wurde.
Die aktuellen Anlageschwerpunkte der VAB liegen u.a. bei Unternehmen wie Adesso, AT&S, Einhell, Eurokai, Holidaycheck, PEH, Polytec und Porr.
Aus dem Bilanzgewinn der VAB von 842 T€ soll wie im Vorjahr eine Dividendenausschüttung von 50 ct je Aktie erfolgen.

Die aktuelle Marktschwäche im Zusammenhang mit der Corona-Epidemie trifft auch die Depotwerte der DLB-Gruppe etwa im Ausmaß der allgemeinen Kursentwicklung.
Wir konnten Mitte Februar unsere Liquidität weiter verstärken, u.a. durch den Verkauf der kompletten Uniqa-Position und eines Großteils der Holidaycheck-Position. Andererseits haben wir die Goldpositionen noch etwas aufgestockt. Mit unserem Depot-Schwerpunkt bei Nebenwerten mit starken Bilanzrelationen sehen wir uns für die kurzfristig zu erwartenden wirtschaftlichen Turbulenzen relativ gut aufgestellt.